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Untis Development – das erste Corporate Start-up von Untis

Die Untis Development GmbH wird WebUntis mit Innovationen vorantreiben und schneller auf Kundenwünsche reagieren können.

Autoren: Christian Gruber (Co-CEO bei Untis), Korhan Ekinci (CEO) & Micky Escuyer (Product Ownerin) bei der Untis Development GmbH

 

Zum Jahresbeginn hat Untis sein erstes Corporate Start-up gegründet: Untis Development GmbH. Das schlagkräftige Trio um die Gründer Christian Gruber und Korhan Ekinci sowie Product Owner Michaela Escuyer wird WebUntis mit Innovationen vorantreiben und damit schneller auf Kundenwünsche reagieren können. Mehr zur Entstehungsgeschichte und den geplanten Produktneuheiten lest ihr im Kurz-Interview.

Das Team von Untis Development

Wie ist Untis Development entstanden und was ist die ursprüngliche Idee dahinter?

Christian: Wir waren im letzten Jahr auf der Suche nach einem Partner für die Integration eines Schuljahreskalenders und wurde bei der Classymade GmbH mit Korhan Ekinci fündig. In kürzester Zeit konnten wir mit dem Schuljahreskalender den Pilotbetrieb aufnehmen und nach nur 10 Monaten war das Produkt für den Schulmarkt fertig. Das hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit Korhan so gut funktioniert, dass wir einen Schritt weiter gehen wollten und eine gemeinsame Firma gegründet haben – die Untis Development.

Die Untis Development ist ein innovatives Unternehmen im Unternehmen, das darauf ausgerichtet ist, Innovation schnell voranzutreiben und rasch auf Kundenwünsche nach neuen Modulen reagieren zu können.

Korhan: Dabei verstehen wir uns als ein Entwicklungsteam unter vielen innerhalb von Untis, jedoch mit besonderen Methoden und Prozessen. Dadurch haben wir auch viel Spielraum für Experimente, die uns auch mal Dinge “out of the box” ausprobieren lassen.

Wie unterstützt Untis Development die Untis Produktentwicklung und an welchen Projekten arbeitet ihr gerade?

Korhan: Trotz unserer unabhängigen Arbeitsweisen sind wir vollständig in die Teams von Untis in Österreich eingebunden. Dadurch können wir alle entstehenden Produkte von Anfang an mit WebUntis verknüpfen und tief in das System einbinden. Zum Beispiel arbeiten wir gerade an einem innovativen Notenmanager, der über die Plattform in WebUntis integriert wird und überall dort eingebunden ist, wo Noten eine Rolle spielen. Unsere Anwender*innen können so mit nur einem Login überall Noten eintragen, einsehen und pflegen, ohne zwischen Programmen wechseln zu müssen. Wir sind schon sehr auf das erste Feedback unserer Tester*innen gespannt.

Micky: Unser anderes Modul, der Schuljahreskalender, ist bereits in WebUntis integriert und verfügbar. Dort lassen sich alle Termine außerhalb des Unterrichtsgeschehens verwalten und das Modul stellt eine echte datenschutzkonforme Alternative zu den derzeit an Schulen genutzten Kalendersystemen dar. Neben den vielen positiven Reaktionen nach dem Release kamen gleich auch zahlreiche Kundenwünsche nach Bonusfeatures. Hier zeigten sich die Vorteile unseres kleinen, agilen Teams: Wir konnten den Wunsch, die Termine des Schuljahreskalenders auch im Stundenplan anzuzeigen, umgehend umsetzen und unseren Kund*innen so einen echten Mehrwert mit unserem Produkt bieten. Es ist eine spannende Zeit bei Untis mit vielen Veränderungen. Ich bin stolz auf das ganze Untis Team, wir haben in Rekordzeit etwas richtig Cooles auf die Beine gestellt!

Wieso gründet Untis ein Corporate Start-up?

Damals hieß es noch nicht so, aber Untis wurde auch als Start-up gegründet: Bernhard Gruber und Heinz Petters haben 1970 zu zweit in einem Gang des IBM-Gebäudes in Wien die ersten gemeinsamen Arbeiten zur computerunterstützten Optimierung des Stundenplanes gemacht.

Christian: Start-ups gelten in der Regel als flexibel, handlungsorientiert und reaktionsschnell. Im Gegensatz dazu tun sich etablierte Unternehmen mit ihren aufgebauten Strukturen und überlieferten Prozessen - und vor allem im Softwarebereich mit den technischen Altlasten - oftmals schwer, schnell auf veränderte Marktsituationen und Kundenbedürfnisse zu reagieren. Zudem machen es die raschen Entwicklungen für Softwarehersteller von Zeit zu Zeit auch notwendig, grundlegende und tiefgreifende technische Änderungen vorzunehmen.

Wie geht’s weiter, was ist noch bis Ende des Jahres zu erwarten?

Korhan: Viele neue Features im Schuljahreskalender sind geplant, die das Produkt deutlich von anderen am Markt abheben werden. Zum Beispiel wird es bald eine Freigabefunktion für Termine geben, mit der Termine angefragt, rückgefragt und bewilligt werden können. Wir erhoffen uns, dass damit in Schulen und Behörden jährlich Millionen Seiten Papier eingespart werden können.

Micky: Zum Notenmanager möchten wir noch nicht allzu viel verraten – besuchen Sie einfach unsere Anwendertreffen! ;)

Christian: Wir haben uns auf den Weg zu einer aufregenden Reise gemacht - ein Produkt ist erfolgreich auf dem Markt, ein weiteres in Arbeit. The sky is the limit! ;)

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